Dienste und Konsum
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Dienste und Konsum. Neue Dienstleistungen verändern die Arbeitswelten und Freizeitszenarien. Dienstleister (Banken, Facility-Management, Pflege, Sicherheit, E-Shopping, Verkehr, Versicherungen, Verwaltungen) konzentrieren sich immer mehr auf ihre Kernkompetenz. Verwaltungsarbeiten werden an Subunternehmen vergeben.
Chemie und Werkstoffe
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Chemie und Werkstoffe. In der chemischen Industrie sind Fortschritte bei der Materialentwicklung zu erwarten: Fasern mit hoher Reißfestigkeit und Elastizität, Materialien, die sich äußeren Einflüssen anpassen, hitzebeständige Keramik, Titan so preiswert wie Aluminium, Produktionstechniken, die Fertigung nach Auftrag zu fast gleichen Kosten wie Programmfertigung ermöglichen.
Bauen und Wohnen
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Bauen und Wohnen. Japan hat bei F&E im Bereich Bauen und Wohnen noch vor den USA die Nase vorn. Im deutschen Sprachraum baut sich eine Führungsrolle bei Recycling-Techniken auf, die sich wirtschaftlich selbst tragen: überwiegend recyclebare Kunststoffe in Baumaterialien, direkte Wiederverwendung des beim Tunnelbau anfallenden Gesteins sowie von Aushub, Asphalt und Beton, umweltverträgliche Altbau- und Denkmalspflege und -sanierung, energieautarke Gebäude.
Arbeitswelten und Weiterbildung
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Arbeitswelten und Weiterbildung. Massiv beeinflusst werden unsere Arbeitswelten durch drei Entwicklungstendenzen: neue Unternehmensorganisationen, Flexibilisierung der Beschäftigungszeiten und arbeitsintensive Dienstleistungen. Unternehmen konzentrieren sich auf ihr Kerngeschäft und übertragen z. B. Entwicklungs- und Konstruktionsarbeiten auf Zulieferer. Besonders kleinere und mittlere Firmen werden auf den Märkten mit mehr Gewicht auftreten, weil sie ihre Aktivitäten bündeln.
Wissenschaft und Technologien
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Grundsätzlich entwickeln sich Wissenschaft und Technologien bis etwa 2011 positiv und in gutem Stimmungsklima. Lediglich in den Sparten Chemie und Werkstoffe, Ernährung, Gesundheit, Raumfahrt sowie Transport und Verkehr ist die Stimmung trotz positiver Trends leicht getrübt. Digitalisierung, Miniaturisierung sowie die Erforschung des Alls und des Mikrokosmos (kleinste Teilchen, Photonen, Lichtnahrung) sind die Megatrends. Europa hat eine rationalisierte Informations- und Wissensgesellschaft.
Fünf Zyklen
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In fünf Zyklen bestimmten Basisinnovationen wie Dampfmaschine, Materialtechnik, Elektrizität, Chemie, Petrochemie und Informatik den Fortschritt im Transportwesen (Eisenbahn, Auto, Flugzeug) und in der Informationsverarbeitung (Computer und Netzwerke).
Soft Skills
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Die Zukunft und die Bedeutung von ‘soft skills’ sieht Nefiodow in einer noch sehr frühen, embryonalen Phase, “aber man kann Konturen schon recht gut erkennen. Im nächsten, im sechsten Kondratjew-Zyklus, wird der gesellschaftliche Bedarf nach Gesundheit im Vordergrund stehen. Nicht nur rein körperliche Gesundheit, wie wir sie heute verstehen, sondern in einem ganzheitlichen Sinne: auch seelische, ökologische und soziale Gesundheit.” Nefiodow ist der Überzeugung, “dass der nächste Innovationsschub im wesentlichen davon abhängt, dass wir künftig die weichen Faktoren besser nutzen.” Damit meint er Kompetenzen im Umgang mit Menschen, Kreativität, Motivation und Verantwortungsgefühl.
Zyklen
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Zyklen. Seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts sind wirtschaftliche (Kondratjew)-Zyklen deutlich von wissenschaftlichen und technologischen Innovationen geprägt:
- Dampfmaschine, Kohle, Industrialisierung
- Stahl, Eisenbahn
- Elektrizität, Chemie
- Petrochemie, Auto, Kernenergie, Raumfahrt, EDV
- Information, Datenverarbeitung, Netzwerke
- Psychosoziale Gesundheit
Information ist billig
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“Information ist billig, Wissen ist teuer, Weisheit ist selten,” sagt ein Kongressteilnehmer beim ‘Rethinking Knowledge’ in Köln. Diese Studie will Information und Wissen mit einer Spur Weisheit vermitteln.
Projiziert auf die Jahre bis etwa 2008/10
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Projiziert auf die Jahre bis etwa 2008/10 zeigen neues Bewusstsein und andere Schwerpunkte – vor allem auch der Faktor Lebensqualität – Wirkung. In diesen Welten ist die Marke die Botschaft, nicht die Firma oder das Produkt.

