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Archiv vom: September 2005

New Marketing ist künftig die Chance

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New Marketing ist künftig die Chance. Angebotsbündel mit Markenkompetenz bieten – allround, dezentral, maßgeschneidert, online.

Innovative Marketingstrategien und -konzepte mit neuartigen Themen-, nicht Warenwelten anwenden. Sowohl-als-auch, nicht entweder-oder.

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Nur wer Spaß hat, gibt gern Geld aus

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Nur wer Spaß hat, gibt gern Geld aus. Der Spaßfaktor beim Hosenkaufen ist gleich Null, wenn sie sich – die schwarze waschbare Stretch-Hose für den Urlaub – im Textilkaufhaus auf 6.000 Quadratmeter Fläche über fünf Etagen unter hunderten wenn nicht tausenden Beinkleidern in vielen Qualitäten, verschiedenen Farben und Größen versteckt. Solche Warenwelten sind out.

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Trendfollowing der Wissenschaft

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Trendfollowing der Wissenschaft. Für die Erlanger Professorin Andrea Abele-Brehm sind die Wellness- und Fun-Welten “Kindchenschema und romantisches Lebensgefühl”. Prof. Wolfgang Meinig, Bamberg, stellt fest: “Mittlerweile treffen viele Menschen eher emotionale als rationale Entscheidungen.”

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Trend und Gegentrend – Sekt oder Selters

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Trend und Gegentrend – Sekt oder Selters. Die Trennung von Wohnen, Arbeiten und Einkaufen wird aufgehoben, und die Menschen zieht es immer mehr in (Disney)-Scheinwelten. Wellness – Fun – Fantasia. Wir setzen uns ‘die Krone der Schöpfung’ als Faschingshut auf und erleben den heftigen Wandel privater Wertvorstellungen über Lebenssinn, Sexualität, Partnerschaft, immer weiter hinein in die Wohlfühl- und – bedingt noch – Erlebnisszenarien.

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Billigangebote

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Billigangebote. Der Slogan ‘Mehr zahl’ ich nicht für Qualität!’ verdirbt mister + lady JEANS die Preise. ‘PREISRENNER’ offeriert Sport-Scheck. Der Schuh-Discounter: ‘Die sensationellen RENO-Preise sind auf Dauer billig.’ Ein anderer: ‘Jello hat Dauertiefpreise.’ ‘Wer mehr bezahlt, ist selbst schuld!’ titelt neubert, die Weltstadt des Wohnens. Als ‘Preisbrecher’ sieht sich KARSTADT bei Porzellan und Haushaltswaren. ‘Nix wie hin: Rotstift-Preise.’ lockt der Kinderladen TOYS’R'US. Die BayWa verspricht: ‘Großes Angebot … zu heißen Preisen!’ ‘billiger’ nimmt ALDI für sich in Anspruch. LEDI, der Lebensmittel-Diskont lockt: ‘Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Sparen!’ ‘Wir haben die kleinen Preise…’, wirbt Ecenter. ‘frisch und echt billig’ liefert der EWSmarkt. ‘LIDL ist billig’. Comet und condi sind ‘dauernd echt billig’.

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Kundenorientierung ist der Königsweg zum Erfolg

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Kundenorientierung ist der Königsweg zum Erfolg. Das ist in diesen Zusammenhängen meine Empfehlung. Der (Königsweg) ist aber durch das häufig noch immer schlechte Image des Berufes Verkäufer blockiert. Die Nachfrage nach Be-Dienern und Service wird größer. Firmen mit den besseren ‘Dienern’ machen das Geschäft. Für Trainer ein weites Feld nach dem Motto: steigern Sie die Zufriedenheit Ihrer Kunden. Ihre Kunden sollen sich bei Ihnen wohlfühlen, weil Wünsche und Bedürfnisse bestmöglich erfüllt und Probleme gelöst werden. Sie haben bestqualifizierte Mitarbeiter – zum Nutzen Ihrer Kunden.

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Was ist der Trend bis 2008 / 10

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Die Industrie in Euroland ist in gutem Fahrwasser. Die Baubranche trotz aktuell rückläufiger Auftragseingänge mit einem Silberstreif am Horizont. Automobile und Nahrung/Genuss mit Rückenwind. Generell freundliches Klima für Handel und Handwerk.

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Zu Beginn des 21. Jahrhunderts

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Zu Beginn des 21. Jahrhunderts finden wir die Bundesrepublik Deutschland auf einem Abstiegsplatz in der europäischen Wohlstandsliga.

Traditionelles Marketing lähmt den Erfolg von Produkten, Dienstleistungen und Unternehmen. Ursachen: Unklare Visionen und Vorstellungen der virtuellen Zukunft, konventionelles Management und Marketing, dürftiges Angebot von Lösungen sowohl im B-to-B als auch im B-to-C.

Das ändert sich bis 2008/10 deutlich: Europa ist künftig der wirtschaftliche Nabel der Welt mit Deutschland im Mittelpunkt.

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