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	<title>trendbild &#187; Gesellschaft-Trends</title>
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		<title>Zur Jahrtausendwende</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2005 16:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft-Trends]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur Jahrtausendwende glossieren die Medien &#8216;Das Bild, das sich die Welt von den Deutschen macht&#8217;: &#8220;Die Menschen bieten sich dar, als hätten Sie auf Dauer das Jammertal besiedelt, gelähmt und lähmend, sozial aus dem Gleichgewicht, mit wenigen immer Reicheren und immer mehr Verarmenden.&#8221; Damit ist bestätigt: Die Leute wollen die konfliktfreie und erholsame Geborgenheit in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zur Jahrtausendwende glossieren die Medien</strong> &#8216;Das Bild, das sich die Welt von den Deutschen macht&#8217;: &#8220;Die Menschen bieten sich dar, als hätten Sie auf Dauer das Jammertal besiedelt, gelähmt und lähmend, sozial aus dem Gleichgewicht, mit wenigen immer Reicheren und immer mehr Verarmenden.&#8221;</p>
<p><span id="more-765"></span></p>
<p>Damit ist bestätigt: Die Leute wollen die konfliktfreie und erholsame Geborgenheit in einem Wunderland, das es nicht mehr gibt. Sie möchten behaglich leben und möglichst auf nichts verzichten.</p>
<p>Amusement, Bequemlichkeit, Reiz, Gesundheit und Reisen (zum nahen Wellnessangebot) sind die überspitzten Ansprüche der Gesellschaft im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts. </p>
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		<title>Single-Haushalte</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2005 15:59:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft-Trends]]></category>

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		<description><![CDATA[Single-Haushalte wachsen. Immer mehr Menschen leben und wohnen alleine. Seit 1900 hat sich die Zahl der Alleinlebenden von sieben Prozent der Bevölkerung auf 35 Prozent verfünffacht. Annahmen über Kraft und Richtung künftiger Entwicklungen, die auf die Single-Gesellschaft einwirken. Wertung: 10 . viel weniger 30 . weniger 50 . kaum Veränderung 70 . mehr 90 . [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Single-Haushalte wachsen.</strong> Immer mehr Menschen leben und wohnen alleine. Seit 1900 hat sich die Zahl der Alleinlebenden von sieben Prozent der Bevölkerung auf 35 Prozent verfünffacht.</p>
<p>Annahmen über Kraft und Richtung künftiger Entwicklungen, die auf die Single-Gesellschaft einwirken. Wertung:</p>
<p><span id="more-763"></span></p>
<p>10 . viel weniger<br />
30 . weniger<br />
50 . kaum Veränderung<br />
70 . mehr<br />
90 . viel mehr</p>
<p>60 . Längere Ausbildungszeiten<br />
70 . Gestiegene Mobilitätsanforderungen<br />
65 . Schnelllebigkeit<br />
75 . Sozialprestige des Alleinlebens<br />
70 . Freunde anstatt Familie<br />
60 . Soziale Netzwerke (Interessengemeinschaften)<br />
55 . Partnerschaft auf Zeit<br />
60 . Spätere Familiengründung<br />
30 . Lebenslange Gemeinsamkeit in der Ehe</p>
<p>Single-Haushalte nehmen weiter zu. Längere Ausbildungszeiten, das Erfordernis der Mobilität, die Schnelllebigkeit, die gesellschaftliche Akzeptanz des Alleinlebens und &#8211; wenn überhaupt &#8211; die spätere Familiengrüngung sind die Ursachen.</p>
<p>Partnerschaften auf Zeit mit &#8216;Lebensabschnittsgefährten&#8217; sind im Trend und die lebenslange Gemeinsamkeit in der Ehe wird eher die Ausnahme.</p>
<p>Eine der Folgen, auch wegen zunehmender Überalterung der Gesellschaft, sind Senioren ohne Enkel. </p>
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		<title>Das Umfeld</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2005 15:58:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft-Trends]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Menschen nehmen sich und ihr Umfeld sehr wichtig. Mit dem Blick auf kommende Zeiten lesen Sie schon 1999 im TrendBild 2011: &#8220;Aus dem Trend in die Fantastik irrealer Welten der 1990er Jahre wird in Zukunft ein Wertewandel und geistiger Wandel. Die Megatrends sind Neues Bewusstsein, Neues Denken und andere Schwerpunkte.&#8221; Die Menschen zieht es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Menschen nehmen sich und ihr Umfeld sehr wichtig.</strong> Mit dem Blick auf kommende Zeiten lesen Sie schon 1999 im TrendBild 2011: &#8220;Aus dem Trend in die Fantastik irrealer Welten der 1990er Jahre wird in Zukunft ein Wertewandel und geistiger Wandel. Die Megatrends sind Neues Bewusstsein, Neues Denken und andere Schwerpunkte.&#8221;</p>
<p><span id="more-761"></span></p>
<p>Die Menschen zieht es immer mehr in Wellness- und Wohlfühlwelten, in denen sie ihre Wünsche nach Befriedigung und Behaglichkeit einerseits sowie nach sinnlicher Faszination andererseits ausleben wollen.</p>
<p>Auf Kultfiguren (Verona Feldbusch, Guildo Horn, Big-Brother-Zlatko), die &#8216;ein gewisses Nichts&#8217; verkörpern, werden eigene individuelle Vorstellungen projiziert. Diese stark emotionalen Projektionen lassen argumentative und rationale Rückkoppelungseffekte nicht zu.</p>
<p>Personen und Situationen &#8216;mit dem gewissen Etwas&#8217; werden immer mehr abgelehnt. Warum? Das von da zu erwartende argumentative Feedback könnte die eigene individuelle Wohlfühlszene stören.</p>
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		<title>Flächenanalyse und Verhaltensbeobachtung</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2005 15:58:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft-Trends]]></category>

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		<description><![CDATA[Flächenanalyse und Verhaltensbeobachtungen schärfen das Bild des Befindens, das der Mainstream zur Jahrtausendwende und in der Projektion auf 2011 darbietet: Situation &#8211; Behagliche Geborgenheit soll vor Schwierigkeiten und Herausforderungen, die als Zumutung empfunden werden, bewahren. Ängste &#8211; Angst vor Abhängigkeiten und Behinderungen, vor absoluter Regungslosigkeit, lösen reizbare Empfindlichkeit, gestörte Konzentrationsfähigkeit und Fluchtimpulse aus. Indifferenz &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Flächenanalyse und Verhaltensbeobachtungen schärfen das Bild</strong> des Befindens, das der Mainstream zur Jahrtausendwende und in der Projektion auf 2011 darbietet:</p>
<p>Situation &#8211; Behagliche Geborgenheit soll vor Schwierigkeiten und Herausforderungen, die als Zumutung empfunden werden,  bewahren.</p>
<p><span id="more-759"></span></p>
<p>Ängste &#8211; Angst vor Abhängigkeiten und Behinderungen, vor absoluter Regungslosigkeit, lösen reizbare Empfindlichkeit, gestörte Konzentrationsfähigkeit und Fluchtimpulse aus.</p>
<p>Indifferenz &#8211; Beschäftigung mit den eigenen Gefühlen und empfindliches Reagieren kennzeichnen das Empfinden, wenig Verständnis für eigene Bedürfnisse und Erfordernisse zu finden.</p>
<p>Ziele &#8211; Die Menschen wollen Auswege aus Bedrückung und Verzagtheit finden, sind aber an unbestimmte, illusionäre Erwartungen gebunden (s. a. Titel &#8216;Veränderungen&#8217;).</p>
<p>Problem &#8211; Gefühlsabhängigkeit. Das Problem ist, dass die Leute illusionären Erwartungen nachgehen, anstatt unabhängig und konsequent Geduld, Verständnis und Wohlwollen aufzubringen.   </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Unterschiedliche Lebensstile</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2005 15:57:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft-Trends]]></category>

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		<description><![CDATA[In vier unterschiedlichen Lebensstilen bevorzugt die Mehrheit der Menschen das Wohlergehen und die Vielfalt. Kraft und Richtung künftiger Entwicklungen nach folgender Wertung: 10 . viel weniger 30 . weniger 50 . kaum Veränderung 70 . mehr 90 . viel mehr Die Milieu-Typologie mit der Entwicklungsrichtung lt. oben erklärter Wertung: 40 . Sicherheit. Gestrig, anpassend, kontrollierend. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In vier unterschiedlichen Lebensstilen bevorzugt die Mehrheit</strong> der Menschen das Wohlergehen und die Vielfalt. Kraft und Richtung künftiger Entwicklungen nach folgender Wertung: </p>
<p><span id="more-757"></span></p>
<p>10 . viel weniger<br />
30 . weniger<br />
50 . kaum Veränderung<br />
70 . mehr<br />
90 . viel mehr</p>
<p>Die Milieu-Typologie mit der Entwicklungsrichtung lt. oben erklärter Wertung:</p>
<p>40 . Sicherheit. Gestrig, anpassend, kontrollierend.<br />
50 . Ordnung. Traditionell, realistisch, erfolgsorientiert.<br />
70 . Wohlergehen. Neuzeitlich, überzeugend, kommunikativ.<br />
60 . Vielfalt. Multioptional, innovativ, progressiv.</p>
<p>1. Sicherheit. Traditionelle Arbeiter und Kleinbürger mit Sicherheitsstreben.<br />
Lt. GfK-Lebensstilforschung:<br />
a) konformistische Leute aus einfachen Kreisen, die sich abkapseln, vom einfachen Leben träumen und sich traditionellen Rollen verbunden fühlen sowie<br />
b) junge, materialistische Leute mit geringen Einkommen, die einen &#8216;Platz an der Sonne&#8217; suchen.</p>
<p>2. Ordnung. Konservativ-technokratische und aufstiegs- sowie erfolgsorientierte Leistungs- und Konsumelite.<br />
Lt. GfK-Lebensstilforschung:<br />
a) traditionsorientierte, konformistische Menschen mit mittlerem Lebensstandard sowie<br />
b) kultivierte, pflichtbewusste und vermögende Bürger, die ihren Überzeugungen treu bleiben und an Traditionen ausgerichtet sind.</p>
<p>3. Wohlergehen. Traditionslos-neuzeitliche Fun- und Actionmenschen, Hedonisten, moderne Bürgerliche mit Statusdenken.<br />
Lt. GfK-Lebensstilforschung:<br />
a) rationale, moralische Cocooner, die engagiert und auf der Suche nach einem harmonischen und ausgeglichenen Leben sind sowie<br />
b) tolerante Intellektuelle mit gehobenem Lebensstandard auf der Suche nach persönlicher Harmonie und sozialem Engagement.</p>
<p>4. Vielfalt. Liberale, weltoffene, moderne und postmoderne Lifestyle-Individualisten, Luxusmenschen und extravagante Genießer mit Esprit.<br />
Lt. GfK-Lebensstilforschung:<br />
a) junge und dynamische Leute einfacher Herkunft auf der Suche nach Erfolg und materieller Unabhängigkeit sowie<br />
b) aktive moderne Menschen mit überdurchschnittlichem Einkommen auf der Suche nach persönlicher Entfaltung. </p>
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		<title>Megatrend</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2005 15:56:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft-Trends]]></category>

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		<description><![CDATA[Das ist privat und im Business der Megatrend in der Entwicklungsrichtung: Die Extreme der 1990er Jahre, &#8216;Ballermann 6&#8242; der Hedonisten (meist junge Leute, die Spaß haben wollen und sich der Leistungsgesellschaft verweigern) auf der einen sowie &#8216;free climbing, canyoning und bungee jumping&#8217; auf der anderen Seite, werden weniger. Aus dem Trend in die Fantastik irrealer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das ist privat und im Business der Megatrend</strong> in der Entwicklungsrichtung: Die Extreme der 1990er Jahre, &#8216;Ballermann 6&#8242; der Hedonisten (meist junge Leute, die Spaß haben wollen und sich der Leistungsgesellschaft verweigern) auf der einen sowie &#8216;free climbing, canyoning und bungee jumping&#8217; auf der anderen Seite, werden weniger.</p>
<p><span id="more-755"></span></p>
<p>Aus dem Trend in die Fantastik irrealer Welten der 1990er Jahre wird in Zukunft ein Wertewandel und geistiger Wandel. Die Megatrends sind Neues Bewusstsein, Neues Denken und andere Schwerpunkte.&#8221;</p>
<p>Eine Studie von Dr. Andreas Giger sieht die kommende Zeit ebenfalls so: &#8220;Die Wellness-Welle wird nun abgelöst. Jetzt beginnt das Zeitalter der Lebensqualität&#8230; In übersättigten Märkten werden Werte immer wertvoller!&#8230; Werte sind die Orientierungshilfen im Dschungel der Wahlmöglichkeiten&#8230; der Leitwert Lebensqualität wird das Wertschöpfungsprinzip der Zukunft sein!&#8221;</p>
<p>Werte- und geistiger Wandel lösen künftig also grundlegende Veränderungen aus &#8211; die weiche Welle: Sinnsuche, Neues Denken, Kommunikation. Die Menschen streben Integrität durch Identifikation mit den eigenen Werten an. </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Zur Jahrtausendwende</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2005 15:56:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft-Trends]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur Jahrtausendwende richtet nur noch die kleinere Hälfte der Europäer ihr Leben an traditionellen Werten aus. Der Anteil traditioneller Kleinbürger mit eher geringem Verdienst auf der einen sowie der besser verdienenden, konservativen, erfolgsorientierten Leistungs- und Konsumelite auf der anderen Seite der Gesellschaft schrumpft. Moderne Werte kommen noch mehr zum Tragen. Das traditionslos-neuzeitliche und hedonistische Milieu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zur Jahrtausendwende  richtet nur noch die kleinere Hälfte der Europäer</strong> ihr Leben an traditionellen Werten aus. Der Anteil traditioneller Kleinbürger mit eher geringem Verdienst auf der einen sowie der besser verdienenden, konservativen,  erfolgsorientierten Leistungs- und Konsumelite auf der anderen Seite der Gesellschaft schrumpft.</p>
<p><span id="more-753"></span></p>
<p>Moderne Werte kommen noch mehr zum Tragen. Das traditionslos-neuzeitliche und hedonistische Milieu mit modernen Bürgerlichen, aber auch Fun- und Actionmenschen sowie Hedonisten legt zu. Ebenfalls größer wird das liberale, weltoffene, moderne und post-moderne Milieu mit Lifestyle-Individualisten, Luxusmenschen und extravaganten Genießern mit Esprit. </p>
]]></content:encoded>
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