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Alterspyramide, Generation Gold, Seniorenresidenz/en

März 2 2008 Categorized Under: Leben, TrendFokus No Commented

Omnipräsent – Generation Gold

Kippt um 2015 das Verhältnis der Generationen? Ja! Die Spitze der Alterspyramide wird immer breiter. Alle werden wir älter.

Deutschland, Österreich und die Schweiz werden zu Seniorenresidenzen. Heute schon sind wir die älteste Gesellschaft, die jemals gelebt hat. Doch wir sind bis heute erst halb so alt, wie wir 2030 sein werden.

Die Altersgruppe jenseits der 75 Jahre nimmt bis 2050 sowohl bei Frauen als auch bei Männern deutlich zu. Es leben dann mehr 80- bis 100-jährige als heute. Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und die 35- bis 55-jährigen nehmen zahlenmäßig ab.

Hintergrund

Udo Jürgens sagt in einem BUNTE-Interview im Februar 2008: “Das Schicksal öffnet uns ein Fenster zum Leben und erlaubt uns nicht ewig, aus diesem Fenster zu blicken.” Gabriel Barylli, der das Buch zum Musical ‘Ich war noch niemals in New York’ schrieb, sieht das so: “Die Zeit wird wertvoller. Man überlegt sich genau, wie und mit wem man seine Lebenszeit verbringt.” Das sind treffende Einsichten vom ‘Babyboomer’ Barylli (geboren 1957) und Generation-Gold-Jürgens (geboren 1934).

Die ‘neuen Alten’ lösen Trends aus, die Gesellschaft und Märkte deutlich verändern werden. Nicht ‘anti aging’ sondern ‘better aging’ und ‘easy-aging’ ist angesagt. Also: ‘Neues Denken’, das den Nerv der Älteren – der ‘Generation Gold’ – trifft.

Die Generation 60+ gibt mehr Geld für Dienstleistungen als für Produkte aus.

Ausblick

Die Wirtschaft muss sich auf Menschen einstellen, die ständig älter werden. Und die 1968er kommen ebenfalls ins Rentenalter. Das wird die Dimensionen sozialer und wirtschaftlicher Gegebenheiten verändern. Der bisher sichere Boden für Entscheidungen wird kippelig. Warum?

In den Industrieländern werden die Renten unsicher wenn nicht unbezahlbar.
Die wirtschaftliche Macht in der Welt verändert sich und wird neu definiert.
Druck auf die Finanz- und Immobilienmärkte in den Industrieländern.
Bedürfnisse der Älteren erfordern ein anderes Angebot.

Veränderungen in der Bevölkerungsstruktur werden Auswirkungen auch auf Banken und auf die Finanzbranche haben. Finanzberater und -verwalter werden ihr Dienstleistungsangebot an die Interessen einer älteren Kundschaft anpassen müssen:

Ältere Menschen bleiben konsum-, vor allem aber dienstleistungsorientiert und nah am aktuellen Geschehen.
Die Sparquoten werden mit zunehmendem Alter sinken.
Die Risikobereitschaft nimmt im Alter ab; Banken müssen Risikoschutz bieten.
Der Verkauf von (Altersvorsorge)-Wertpapieren beeinflusst das Börsengeschehen.
Das Einfamilienhaus auf dem Land ist weniger von Belang – mit Auswirkungen auf die Baufinanzierung.
Kompetente Finanzberater und -verwalter sind gefragt.
Ältere Menschen bevorzugen für Entscheidungen nicht nur in Finanzfragen reife Gesprächspartner.

Die Generation 50+ und 60+ will ausgewogen angesprochen sein, ausgewogen zwischen den Aktivitäten bis ins hohe Alter und dem Ruhepol im Kreis der Familie und/oder Freunde.

KONTAKT: Karl Heinz W. Smola
TELEFON: 0911-694269
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