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Deutsche Küche, Trend, Schnitzel, Gastronomie

Januar 2 2007 Categorized Under: Leben, TrendFokus No Commented

Deutsche Küche im Trend

Die deutsche Küche liegt im Trend. Das ergibt eine repräsentative Befragung des Marktforschungsinstituts Forsa im Auftrag eines Getränkeherstellers:

Ganze 77 Prozent der etwa 1000 Befragten gaben an, deutsche Gerichte zu mögen – das waren 36 Prozent mehr als 2005. Italienische Gerichte landeten mit 72 Prozent auf Rang zwei, vor griechischen, chinesischen und spanischen Speisen. Im Trend liegen zudem gut bürgerliche Restaurants und weniger die Szene- und Sternegastronomie.

Auch die Zeitschrift ‘Food Service’ bestätigte kürzlich: “Schnitzel sind wieder angesagt.”

Nicht nur die zahlreichen Fernsehköche sondern auch die positiven Impulse der Fußball-WM machen die deutsche Küche populär. Aber die Deutschen geben (in Restaurants) dafür weniger Geld aus als früher. Einfachere Lokale sind angesagt, und 2006 wurden im Schnitt nur noch 23,00 EURO pro Besuch ausgegeben, 2005 waren es noch 27,00 EURO.

Generall rangieren laut der Forsa-Studie Salate, Geflügel und Fisch vor Rind- und Schweinefleisch. Hier wirkt das gestiegene Gesundheitsbewusstsein.

Doch die ‘Kantinen-Auswertung’ des Caterers ‘Apetito’ zeigt: “Allem Gesundheitsbewusstsein zum Trotz belegt die klassische Currywurst regelmäßig Platz eins in der Hitliste der beliebtesten Kantinengerichte.”

Regionale Küche: Mehr Gemüse, Rohkost und Salat

Schon im August 1995 prognostiziere ich im ‘TrendBild 2011′ mit Blickrichtung auf die Zeit nach der Jahrtausendwende die regionale Küche und ‘Omarezepte’. Ein halbes Jahr später zieht die Nürnberger GfK aus einer breit angelegten Umfrage den gleichen Schluss. In erster Linie gilt das für die Familien traditioneller Prägung und das Essen zuhause.

Und wie geht’s weiter?

Single-Haushalte und junge Leute tendieren zu Bequemlichkeit und Schnelligkeit. Hier verstärkt sich der Trend zu Fertiggerichten, zur 5-Minuten-Terrine, zu Tiefkühlkost und kleineren Packungseinheiten. Die regionale Küche ist aber auch hier der Favorit. Fleisch stagniert, Trend ist der Faktor Gesundheit mit mehr Gemüse, Rohkost und Salat.

Exotik und Ethno-Food behalten vor allem in der Gastronomie ihren Stellenwert. Rückläufig ist die ‘haute cuisine’. Im Kommen ist eine Bistrowelle vor allem für die jüngere Generation: kleine, feine Tellergerichte und gute, hochwertige Weine im Ausschank. Innovatives Mikromarketing und trendige Unwahrscheinlichkeiten, nicht alte Kochzöpfe, steigern in Zukunft den Umsatz.

Fingerfood – z. B. der Gemüsesnack aus der Friteuse – verspricht sowohl im Verkauf über die Straße als auch in der Szene-Gastronomie ‘hip’ zu werden.

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