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Intelligenz . Forschung Entwicklung

November 3 2006 Categorized Under: TrendFokus, Wissen No Commented

Know-how 2007 in Deutschland.

Weit über 100 Mio EURO für den Ausbau der Spitzenforschung und für Entwicklungen fließen in nächster Zeit an zwei Elite-Universitäten in München und an die TH Karlsruhe. Das sind die drei ‘Leuchttürme’ in der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern zur Förderung von Wissenschaft und Forschung.

Viele weitere Hochschulen erhalten Fördermittel. Insgesamt sind knapp zwei Milliarden EURO im Topf. Drei Viertel davon trägt der Bund, ein Viertel bringen die Länder ein.

Welche Veränderungen in Wissenschaft und Technologie die Zeit ab 2007 kennzeichnen und beeinflussen ist nachzulesen bei www.trendfokus.de/gbi > TrendFokus August 2006: ‘Von der Dampfmaschine zur Wissensgesellschaft.’

Wahrscheinlichkeiten der Potenziale von Faktenwissen in Deutschland im Jahr 2007 dargestellt auf einer Skala von 10 (sehr schwach) bis 90 (sehr stark).

2007: 75 . Forschung und Entwicklung
2007: 70 . Infrastruktur und Telekommunikation
2007: 70 . Transport und Logistik
2007: 65 . Qualifikation der Arbeitnehmer
2007: 67 . Produktivitätszuwächse
2007: 60 . Bildung allgemein

Die Werte für Forschung und Entwicklung, Infrastruktur und Telekommunikation, Transport und Logistik, Produktivitätszuwachs sowie für die Qualifikation der Arbeitnehmer liegen deutlich über Durchschnitt. Lediglich das Potenzial ‘Bildung allgemein’ zeigt auch 2007 nur einen Wert knapp über Durchschnitt – s. a. die Ergebnisse von Pisa-Studien.

Der Standortfaktor Bildung gewinnt nicht richtig an Fahrt. Die Grundausbildung in vielen Familien, in Haupt- und Berufsschulen bleibt leider ‘verdammtes Mittelmaß’. Die Kultusminister wollen die Leistung an den Schulen weiter erhöhen und für mehr Bildungsgerechtigkeit sorgen. Union und SPD wollen Forschungsausgaben bis 2010 von jetzt 2,5 auf drei Prozent des Bruttoinlandsproduktes erhöhen. Ganztagsschulen sollen weiter gefördert werden.

Ein britisch-amerikanisches Forscherteam fand heraus: Eltern können eine Menge tun, um die Intelligenz ihrer Kinder zu fördern. So hilft ein ordentliches Umfeld den Sprösslingen, sich besser in der Welt zurechtzufinden. Dieser Effekt ist weitgehend unabhängig vom sozialen und wirtschaftlichen Status der Eltern. Zu viel Fernsehen schadet der Intelligenz. Bei Kindern lässt sich das sogar direkt an den Schulnoten ablesen. Viele Stunden vor dem TV-Gerät führen in allen Fächern zu schlechteren Noten, weist der Ulmer Hirnforscher Prof. Manfred Spitzer in einer Studie nach. Und noch ein Laster beeinträchtigt das Denkvermögen: Fettreiches Essen wie Fast Food schadet dem Gedächtnis, so http://onleben.t-online.de.

Aber: Schulerfolge bleiben auch weiterhin vom sozialen Umfeld abhängig. Elternhäuser mit Geldmitteln über Durchschnitt und mit guter Allgemeinbildung prägen die Entwicklung ihrer Kinder positiv.

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