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Leben: Kundenorientiert – Modetrends2006

Dezember 2 2006 Categorized Under: Leben, TrendFokus No Commented

Kundenorientiert – Modetrends 2007

Der Teufel trägt Prada. Doch die Käufer/Innen schicker Alltagsmode können aufatmen. Alles, was für 2007 von New York über Mailand bis Madrid und Düsseldorf gezeigt wurde, ist problemlos im Berufsleben zu tragen und lässt sich am Abend mit ein wenig Zubehör aufpeppen. Warum?

Marketing-Manager machen den kreativen Köpfen strenge Auflagen. Die verkäufliche Mode ist wohl zum ersten Mal nicht nur das Werk der Designer. Die Marketer geben vor, wie künftige Kollektionen aussehen und positioniert werden, und sie sagen den Kreativen, wie es laufen soll. Die Sommermode 2007 richtet sich erstmals nach den Kundinnen und Kunden.

Mode ist eine Frage der Stimmung, so Gerd Müller-Thomkins, Geschäftsführer des Deutschen Mode-Instituts (DMI): “Die Designer haben die beruflich und finanziell mitten im Leben stehende Frau Mitte 40 entdeckt. Daher kommt 2007 auch die Anlehnung an den Stil der 1950er, 1960er und 1980er Jahre. Die Farben sind beruhigendes Weiß, mattes Braun, Schwarz und Kiesel; keine knalligen Töne mehr. Die Taille rutscht höher – Bein statt Bauch, klare Linien statt aggressiver Erotik. Auch für die Herren gilt: wer ‘in’ sein will, trägt edle Stoffe und kühle Nichtfarben wie Kiesel, Weiß, Pfeffer und Schwarz. Der Mann setzt sich mit schmalen Ein- und neuen Zweireihern markant in Szene, kombiniert sie mit Trench, Cardigan und tonigen Krawatten.”

Die Schweizer Modetrends sehen für 2007 eine Farbberuhigung. Nichtfarben gewinnen immer mehr an Bedeutung. Akzente setzen die Damen z. B. durch leuchtendes Rot kombiniert mit Schwarz.

“Grau, weiß und sehr feminin kleiden sich Mann und Frau, wenn sie im Sommer 2007 die Blicke an sich ziehen wollen”, sagt Wolfgang Olzinger, Geschäftsführer von BR-Fashion in Wien. Ruhige Farben dominieren die Mode beider Geschlechter. Der Stil jedoch orientiert sich an verschiedenen Jahrgängen.

Die Mode der Frau: Die 80-er Jahre sind zurück! Obwohl das Neonpink in den Truhen der Dachkammer verschlossen bleibt, inspiriert sich die Mode der Frau im nächsten Jahr am Stil von Nena & Co. Zuerst geliebt, später verhasst: Designer rufen die Leggings zurück auf den Laufsteg. Kombiniert wird sie mit Kleidern, Röcken und XXL-T-Shirts. “Layering heißt der Stil, der bei den Oberteilen dominiert. Dabei werden viele Schichten übereinander getragen – möglichst weit, locker und sexy”, erklärt Olzinger. Zudem sind Blusen wieder angesagt. Mit oder ohne Puffärmeln dürfen sie in der Garderobe der Frau nicht fehlen. Mit Rock oder Röhre darf sie in allen Variationen getragen werden.

Die Mode des Herrn: Schmal geschnittene Anzüge passen sowohl im Büro, als auch am Abend. Grau, beige, weiß und schwarz sind hier die wichtigsten Farben. “Hemd und Krawatte dürfen auf keinen Fall fehlen, wenn der Stil wirken soll. Wichtig ist nur, dass alles sehr schmal und schlicht gehalten wird”, sagt Olzinger.

Bei den Accessoires darf wieder geprotzt werden: Goldene Ketten, edle Taschen und Hüte in jeder Form sind die Hingucker des Jahres 2007

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