SOMMER 2005: VIER TRENDKLASSIKER
August 1 2005 Categorized Under: TrendFokus No Commented
1. Erkennen Sie Erfolgspotenziale frühzeitig?
2. Wie verkaufen Sie leichter und besser?
3. Kennen Sie die Kriterien des Markenwertes?
4. Wollen Sie nicht über den Preis argumentieren?
Sommerzeit. Urlaubszeit. Zeit zum Denken. Hier sind vier denkwürdige Trendklassiker … zum (Nach)-Denken – !
TRANSPARENTE ZUKUNFT
Erfolgreiche Manager und Unternehmer bereiten sich frühzeitig auf kommende Veränderungen vor. Nach dem Motto: Besser die Zukunft kennen als sie fürchten. Doch Wahrnehmen, Denken und Handeln sind in Manager- und Unternehmerkreisen noch (!) zu wenig qualitativ ausgerichtet. Hier blitzt das Nutzenbieten der Trendforschung auf.
Trendforschung, wissen die Profis und wischen damit Vorurteile vom Tisch, hat weder mit Esoterik noch mit Hellseherei zu tun. Aber: Allein traditionelle, nur zahlenbasierte, quantitative Analysekonzepte helfen kaum weiter. Zusammenhänge und künftige Trends lassen sich vor allem aus qualitativen Signalen hinter den Zahlen ableiten. Und so wird die Zukunft transparent.
Eine der Ursachen für Berührungsängste mit Trendforschung ist, dass sich die meisten quantitativen Wachstums-, Zins- oder Währungsprognosen als ungenau oder gar als falsch erweisen. Verständlich wird solche Skepsis, wenn man die ‘Eierei’ z. B. der Konjunkturforscher betrachtet, deren bis in Prozentzahlen hinter dem Komma ausgedrückte Vorhersagen oft nicht der Realität entsprechen.
Doch sowohl für Multis als auch für mittelständische Unternehmen und Freiberufler ist heute mehr denn je lebenswichtig, Erfolgspotenziale frühzeitig zu erkennen und im gleichen Atemzug zu erschließen. Strategisches Denken darf sich dabei nicht nur an einer einfachen, möglichst genau vorhersagbaren Zukunft ausrichten. Unternehmens- und Produktstrategien sind besser auf mehrere Zukunftsbilder vorbereitet und ausgerichtet.
Dabei hilft die moderne Trendforschung mit Projektionen der Zukunft für die strategische Planung. Ein weiteres Feld sind Chancenanalysen von Absichten, Plänen und Produkten.
Gründe genug, Berührungsängste abzulegen. Künftig überwiegen die Berührungspunkte mit der Trendforschung, weil Entscheidungshilfen geliefert werden.
Die GENIOS-Datenbank ‘Trends’ bietet Managern und Unternehmern Einblick in den wirtschaftlichen, technologischen, gesellschaftlichen und kulturellen Wandel mit seinen Auswirkungen auf künftige Entwicklungen, auf die Zukunft von Organisationen, Unternehmen, Konsum- und Markttrends, New Marketing sowie Marketingkommunikation.
Fazit: Besser die Zukunft kennen als sie fürchten.
GUTE NAMEN UND STARKE MARKEN
Die Marke ist die Botschaft, nicht die Firma oder das Produkt. Und der Name ist nicht alles, aber ohne guten Namen ist alles nichts. Kommunikation ist die Mystik des 21. Jahrhunderts.
Leichter und besser verkaufen mit guten Firmen-/Produktnamen, mit starken Marken, ‘key-words’, Slogans und Titeln. Assoziationen, Meinungen und Gefühle durchschauen, die daraus spontan entstehen. Ergebnislosen (Werbe)-Aufwand mit weniger gutem Erscheinungsbild vermeiden. Verhalten von Kunden, Marktpartnern und Öffentlichkeit mit der positiven Wirkung zueinander passender Namen, Farben und Formen im Firmen-/Produktauftritt steuern.
Sie können ohne Umfragen und traditionelle Tests feststellen lassen, ob Kunden, Marktpartner und Öffentlichkeit beim Sprechen, Hören, Sehen und Denken von Namen und Claims diese instinktiv als weniger gute, gute oder sehr gute Botschaft empfangen und interpretieren.
Sie nutzen die nach heutigem Wissensstand weltweit einmalige Methode zum Beurteilen der Wirkung sprachlicher und visueller Welten auf das Unterbewusste. Kompetentes Marketinginstrument bei Zeitmangel. Nutzbar auch bei kleinerem Etat.
Fazit: Der Name ist nicht alles, aber ohne guten Namen ist alles nichts.
BRANDING
Nach Dr. Thomas Otte beträgt der Wert gut geführter Marken heute schon bis zum Zweieinhalbfachen ihres Umsatzes. Und die starke Marke macht Unternehmen und Produkte weniger austauschbar.
Der Markenwert ist mehr und mehr ein Kriterium bei der Unternehmensbewertung. Die über Jahre gewachsene Unternehmenskultur spielt leider nur eine Nebenrolle, obwohl sie wegen treuer und hoch motivierter Mitarbeiter ein unbezahlbarer Wettbewerbsvorteil ist.
Nach Fusionen oder bei neuen Strategien wird häufig eine neue CI (Corporate Identity) angestrebt. Neuer Name und neues Signet sollen eine neue Firmenkultur schaffen. Irrtum!
Die veränderte verbale und visuelle Welt kann zwar positiv nach außen wirken, verwandelt aber nicht automatisch die Identifikation und Motivation der Mitarbeiter mit dem und für das Unternehmen.
Eine Vielzahl gescheiterter Versuche beweist, dass sich auch nach Firmenübernahmen oder Fusionen unterschiedliche Kulturen nur schwer verschmelzen lassen. Weitsichtige Konzepte unternehmensinterner Kommunikation sind angesagt, um Verunsicherung und Demotivation der Mitarbeiter zu vermeiden.
Fazit: Der Markenwert prägt den Unternehmenswert.
MASSE ODER KLASSE
Manager, Unternehmer und auch Existenzgründer wollen hin zum Vorauswissen von Konsum- und Markttrends. Meine Prognose seit Anfang der 1990er Jahre: Das Mittelsegment bricht weg. Hersteller und Händler müssen sich entscheiden, in welchem Segment sie künftig aktiv sein wollen. Wer nicht über den Preis argumentieren will oder kann, muss sein Angebot in Zukunft über Themenwelten machen.
Doch immer noch wird mit logisch-rationalem Denken am Kunden vorbei verkauft. Traditionelles Marketing lähmt den Erfolg von Produkten, Dienstleistungen und Unternehmen. Ursachen: Unklare Visionen und Vorstellungen, konventionelles Management und Marketing, dürftiges Angebot von Lösungen.
Der Trend: Die Themenwelten neuer Marketingstrategien und -konzepte lösen Warenwelten ab. Durch individuelles Bündeln von Dienstleistungen und Waren mit Markenkompetenz werden Hersteller und Händler zu kundennahen Anbietern von Lebensgefühlen und Lebensstilen… allround, dezentral, maßgeschneidert und auch online.
Und nur ein ganzheitlicher Ansatz eröffnet neue Perspektiven für das Marketing und die Marketing-Kommunikation:
Schneller, sicherer und genauer als andere sein.
Kunden binden und Mitarbeiter motivieren.
Vor diesem Hintergrund ist Kooperation angesagt. Der Full-Service einer kompetenten Agentur – klassische Werbung, Marketing-Kommunikation, Verkaufsförderung, neue Medien, Messen und Events, Pressearbeit sowie Mediaplanung (hard facts) – in Verbindung mit den unverzichtbaren ‘weichen’ Faktoren (soft facts), also der philosophisch-wissenschaftlich zukunfts- und trendorientierten Komponente.
Billig- und Smartshopper lassen sich dann durch CRM (Customer Relationship Management) und ständig neue Anregungen zu treuen Kunden und Konsumenten kultivieren. Produkte und Dienstleistungen für die Generation 50-plus werden auch von jüngeren Menschen als bequemer und sicherer akzeptiert.
Wie das geht, erkennen Projektionen der Zukunft und Trendanalysen für strategisches Planen sowie Chancenanalysen von Absichten, Plänen und Produkten.
Fazit: Warenwelten sind out – Themenwelten sind in.
Themenwelten sehen bei www.decotrend.biz.
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