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Wissen: Know-how 2009 in Deutschland.

November 3 2008 Categorized Under: TrendFokus, Wissen No Commented

Know-how 2009 in Deutschland

Welche Ansichten und Einstellungen kennzeichnen und beeinflussen die Zeit ab 2009 in Wissenschaft und Technologie ?

Initiativen von Bund und Ländern fördern Wissenschaft und Forschung. Insgesamt sind Ingenieurwissenschaften an FH’s und Universitäten wieder attraktiver.

Im Wintersemester 2007/2008 haben sich z. B. allein im Fach Maschinenbau beachtliche 11 Prozent mehr Studenten als im Vorjahr eingeschrieben. Doch das reicht noch nicht aus, um die große Nachfrage der Unternehmen nach geeigneten Fachkräften zu stillen. Seit vielen Jahren waren im August 2008 weniger als 20.000 Ingenieure ohne Beschäftigung. Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) ermittelte knapp 97.000 offene Stellen. Die Differenz zwischen offenen Stellen und Arbeitslosen betrug damit um die 77.000 – ein neuer Rekord.

Deutsche Hochschulabsolventen haben auch weltweit einen guten Ruf.

Welche Veränderungen in Wissenschaft und Technologie die Zeit ab 2009 beeinflussen, ist nachzulesen bei www.trendfokus.de/gbi > TrendFokus August 2006: ‘Von der Dampfmaschine zur Wissensgesellschaft.’

Intensität von Know-How

Wahrscheinlichkeiten der Potenziale von Faktenwissen in Deutschland im Jahr 2009 dargestellt auf einer Skala von 10 (sehr schwach) bis 90 (sehr stark).

2007: 75 . 2008: 75 . 2009: 80 . Forschung und Entwicklung
2007: 70 . 2008: 80 . 2009: 75 . Infrastruktur und Telekommunikation
2007: 70 . 2008: 75 . 2009: 70 . Transport und Logistik
2007: 65 . 2008: 78 . 2009: 78 . Qualifikation der Arbeitnehmer
2007: 67 . 2008: 70 . 2009: 65 . Produktivitätszuwächse
2007: 60 . 2008: 70 . 2009: 72 . Bildung allgemein

Die Werte für Infrastruktur und Telekommunikation, Transport und Logistik sowie Produktivitätszuwächse geben 2009 im Vergleich zu 2008 leicht nach.

Das Know-how in Forschung und Entwicklung steigt 2009 im Vergleich mit 2008 von 75 auf den Wert von 80 an.

Die Qualifikation der Arbeitnehmer bleibt auf dem Niveau von 2008, der Faktor Bildung allgemein entwickelt sich 2009 etwas besser als 2008.

Wie 2008 gewinnt der Faktor Bildung gering an Fahrt. Die Grundausbildung in vielen Familien, in Haupt- und Berufsschulen bleibt dennoch leider Mittelmaß. Die Politik will die Forschungsausgaben bis 2010 von 2,5 auf drei Prozent des Bruttoinlandsproduktes erhöhen. Ganztagsschulen sollen weiter gefördert werden. Aber: Schulerfolge sind auch weiterhin vom sozialen Umfeld abhängig. Elternhäuser mit Geldmitteln über Durchschnitt und mit guter Allgemeinbildung prägen die Entwicklung ihrer Kinder positiv.

Arbeitgeber werden die individuelle berufliche (Weiter)-Entwicklung ihrer Beschäftigen mehr fördern müssen.

Im September 2008 rezensiert changeX das Essay ‘Wissensarbeit als Handwerk’ von Rainer Zech u. a.  wie folgt: Qualität kann nicht herbeizertifiziert werden – schon gar nicht, wenn es sich um Wissensarbeit handelt… Wissensarbeiter brauchen Freiräume für Innovation und Kreativität, wenn sie gute Arbeit leisten sollen. Erst ein qualitätsorientiertes Arbeitsethos und eine qualitätsbewusste Unternehmensführung machen gute Wissensarbeit möglich.” Bei http://www.changeX.de/d_a03049.html gibt’s den vollständigen Text.

AUSBLICK: Ein Silberstreif am Horizont?

KONTAKT: Karl Heinz W. Smola
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