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Billigangebote

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Billigangebote. Der Slogan ‘Mehr zahl’ ich nicht für Qualität!’ verdirbt mister + lady JEANS die Preise. ‘PREISRENNER’ offeriert Sport-Scheck. Der Schuh-Discounter: ‘Die sensationellen RENO-Preise sind auf Dauer billig.’ Ein anderer: ‘Jello hat Dauertiefpreise.’ ‘Wer mehr bezahlt, ist selbst schuld!’ titelt neubert, die Weltstadt des Wohnens. Als ‘Preisbrecher’ sieht sich KARSTADT bei Porzellan und Haushaltswaren. ‘Nix wie hin: Rotstift-Preise.’ lockt der Kinderladen TOYS’R'US. Die BayWa verspricht: ‘Großes Angebot … zu heißen Preisen!’ ‘billiger’ nimmt ALDI für sich in Anspruch. LEDI, der Lebensmittel-Diskont lockt: ‘Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Sparen!’ ‘Wir haben die kleinen Preise…’, wirbt Ecenter. ‘frisch und echt billig’ liefert der EWSmarkt. ‘LIDL ist billig’. Comet und condi sind ‘dauernd echt billig’.

Sie meinen, mühsam zusammengesucht? Mitnichten. Das sind die headlines nahezu aller Flyer, die innerhalb einer Woche in meinem Briefkasten landeten und vieler Anzeigen in der Tagespresse.

Diese Art massiver Werbung fördert im Unbewussten der Konsumenten auch künftig die Denkweise, lieber auf dem Geld sitzenzubleiben und lässt mich schon 1995 Marketing-Managern ins Gewissen reden: ‘An den Kunden vorbei’ (Trendstudie zum Thema Marketing).

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