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Was ist der Trend bis 2008 / 10

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Die Industrie in Euroland ist in gutem Fahrwasser. Die Baubranche trotz aktuell rückläufiger Auftragseingänge mit einem Silberstreif am Horizont. Automobile und Nahrung/Genuss mit Rückenwind. Generell freundliches Klima für Handel und Handwerk.

Alles, was – vor allem im Dienstleistungsbereich – mit Amusement, Bequemlichkeit, Spaß, Gesundheit und Reisen im eigenen Umfeld sowie mit Kommunikation und Werbung zu tun hat, spürt sehr guten Aufwind.

Traditionelle Citywarenhäuser, einfaches Cash & Carry, der Einzelhandel in City-1.b-Lagen und z. T. das Handwerk (Bau und Ausbau) spüren Gegenwind. Gewinner sind Convenience, Komfort- und Erlebniseinkauf, 1.a-Facheinzelhandel, factory outlets und Neue Tante Emma, Heimshopping per H·S·E (Home Shopping Europe) und Internet (e-commerce).

Und so blicken die Nürnberger Nachrichten für ihre Leser in die Zukunft:

Der neue Käufer ist vernetzt.
Er steht nicht länger abgehetzt
vor Kaufhauskassen Schlange.
Stattdessen steckt er jetzt zu Haus
in Datenstaus mit seiner Maus
und braucht genauso lange.

In einigen Jahren werden nämlich – auch dank UMTS – mehr als 30 % des klassischen Handelssortiments im und über das Internet gehandelt.

Nach einer Umfrage des Fraunhofer-Instituts werde es z. B. elektronische Supermärkte geben, in denen man zu jeder Tages- und Nachtzeit einkaufen kann. Und digitales Geld gewinnt gegenüber realen Zahlungsmitteln eine steigende Bedeutung.

Über Ladenschlusszeiten regt sich dann kein Mensch mehr auf. Die Läden können rund um die Uhr öffnen und sie werben mit Ladenöffnungszeiten, nicht mit dem Ladenschluss.

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