Arbeitswelten und Weiterbildung
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Arbeitswelten und Weiterbildung. Massiv beeinflusst werden unsere Arbeitswelten durch drei Entwicklungstendenzen: neue Unternehmensorganisationen, Flexibilisierung der Beschäftigungszeiten und arbeitsintensive Dienstleistungen. Unternehmen konzentrieren sich auf ihr Kerngeschäft und übertragen z. B. Entwicklungs- und Konstruktionsarbeiten auf Zulieferer. Besonders kleinere und mittlere Firmen werden auf den Märkten mit mehr Gewicht auftreten, weil sie ihre Aktivitäten bündeln.
Die Bindungskraft von und die Identifikation mit Unternehmen wird schwächer. Dafür nimmt die Identifikation der Mitarbeiter mit Projekten und damit die Motivation zu, sofern die Systeme der Entlohnung diesen veränderten Einstellungen angepasst werden. Gruppenleistungen und Betriebsergebnisse sind die Basis für Lohn und Gehalt.
IOD (information on demand) ist weltweit abzurufen. Dadurch werden Aus- und Weiterbildung im Unternehmen und zu Hause auch mittels virtueller Universitäten und Hochschulen möglich und sind notwendig. Die Mehrheit der Arbeitnehmer findet Fort- und Weiterbildung per Telekommunikation in berufliche Abläufe integriert. Bildung findet in individuellen Bündeln von Qualifikationen und nicht in allgemeingültigen Schul-und Hochschulabschlüssen statt.

